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Bürogebäude mit farbig bedruckter PV-Fassade
das.coreTechnologie · Fassaden-PV

Die Sonne steht tief. Ihr Kraftwerk arbeitet weiter.

Industriegebäude haben nicht nur Dächer, sondern riesige Fassadenflächen. Mit PV-Leichtmodulen wird die ganze Gebäudehülle Teil des Kraftwerks – mit einem Erzeugungsprofil, das die Dachanlage ergänzt: bei tiefem Sonnenstand und, je nach Ausrichtung, am Morgen oder am späten Nachmittag.

3,95kg/m²Modulgewicht
2,6mmDicke
Dach + FassadeEin System
Die Ausgangslage

Riesige Industrieflächen bleiben energetisch ungenutzt.

Auf dem Dach ist die PV-Anlage längst Standard. Die Fassade – oft genauso groß – trägt nichts bei. Dabei trifft die Sonne ein Gebäude im Jahres- und Tagesverlauf aus ganz unterschiedlichen Winkeln. Wer nur das Dach nutzt, nutzt nur einen Teil des Potenzials.

01
Ungenutzte FlächeHallenfassaden sind oft so groß wie das Dach – und liefern heute keine Kilowattstunde.
02
MittagspeakDach-PV erzeugt vor allem um die Mittagszeit. Morgens und abends läuft der Betrieb auf Netzstrom.
03
Tiefe SonneIm Winter steht die Sonne flach – genau dann trifft sie eine vertikale Fläche günstiger als eine flache.
04
StatikgrenzeViele Dächer tragen keine zusätzlichen Glasmodule mehr. Die Fassade ist die nächste Fläche.
05
EinzelbetrachtungDach, Fassade, Speicher und Verbraucher werden getrennt geplant – statt als ein Energieprofil.
Die Wende

Nicht nur das Dach erzeugt Energie. Die ganze Gebäudehülle wird Teil des Kraftwerks.

Fassaden-PV erschließt zusätzliche Flächen und ergänzt das Erzeugungsprofil der Dachanlage. Das D-A-S Energiesystem plant beides gemeinsam – abgestimmt auf das reale Verbrauchsprofil des Betriebs.

  • Zusätzliche Fläche statt zusätzlicher Statik
  • Erzeugung bei tiefer Sonne und in den Randstunden
  • Dach, Fassade, Speicher und das.os als ein Profil
Potenzial analysieren
Gebäudefassade mit PV-Modulen zwischen den Geschossbändern
PV-Leichtmodule · Fassade
Der Aha-Moment

Die Sonne trifft ein Gebäude nie zweimal gleich.

Im Sommer steht die Sonne hoch – das Dach profitiert. Im Winter steht sie tief – jetzt wird eine günstig ausgerichtete Fassade direkter angestrahlt. Ost- und Westfassaden verschieben die Erzeugung zusätzlich in die Morgen- und Nachmittagsstunden.

05:30Sonnenhöhe 6°
OSTSÜD · MITTAGWESTDACH-PVSÜDFASSADEOSTFASSADE6°
Sommer · Hoher Sonnenstand

Steile Einstrahlung: Das Dach wird um die Mittagszeit nahezu senkrecht getroffen und liefert den Großteil. Die Fassade wird flach gestreift – ihr Beitrag kommt am Morgen und am Abend.

Dachjetzt · relativ
Südfassadejetzt · relativ
Ost / Westjetzt · relativ

Prinzipdarstellung ohne Ertragswerte. Der konkrete Ertrag hängt von Standort, Himmelsrichtung, Neigung, Verschattung, Modultechnik und Wetter ab.

01DachProfitiert stark vom hohen Sonnenstand im Sommer.
02FassadeGünstig ausgerichtet wird sie bei tiefer Sonne direkter angestrahlt.
03Ost / WestVerschiebt Erzeugung in Morgen- bzw. Nachmittagsstunden.
04SystemDach + Fassade + Speicher + das.os auf das reale Verbrauchsprofil abgestimmt.
Die Lösung

Dach und Fassade werden gemeinsam als Energieflächen geplant.

Das PV-Leichtmodul für die Fassade wiegt rund 3,95 kg/m² und ist 2,6 mm dünn. Es wird hinterlüftet vor die Gebäudehülle gesetzt – auf Fassadenpaneele, Sandwichelemente oder Unterkonstruktion. Ohne Glas, ohne Rahmen, ohne zusätzliche Statik.

Schnittmodell einer PV-Fassade: Fassadenpaneel, PV-Leichtmodul, Unterkonstruktion, Dämmung und Wand
Schnittmodell · PV-Fassade
Vertikal und hinterlüftetMontage auf der Unterkonstruktion, keine Durchdringung der Dämmebene.
Leicht und flexibelComposite-Laminat statt Glas – auch für Fassaden, die kein Zusatzgewicht tragen.
GestaltbarVollflächig, in Bändern oder als Akzent – das Fassadenbild bestimmen Sie.
Bestand und NeubauNachrüstbar auf vorhandene Fassaden, planbar ab dem ersten Entwurf.
Das Erzeugungsfenster

Mehr Fläche. Breiteres Erzeugungsprofil. Mehr Eigenenergie.

Klassische Dach-PV erzeugt mit starkem Mittagspeak. Eine Ost-/West-Fassade liefert zusätzliche Anteile am Morgen und am Nachmittag. In Kombination entsteht ein breiteres Tagesprofil – mehr Stunden, in denen der Betrieb seinen eigenen Strom nutzen kann.

00:0006:0012:0018:0024:00ERZEUGUNG (RELATIV)MORGEN · FASSADE OSTMITTAG · DACHNACHMITTAG · FASSADE WEST

Prinzipdarstellung ohne Ertragswerte. Konkrete Kurven entstehen aus Standort, Orientierung und einer standortbezogenen Simulation.

PV trifft industrielle Last

Wir optimieren nicht einzelne Module. Wir optimieren das Energieprofil des Gebäudes.

Nicht die maximale Peak-Leistung ist das Ziel, sondern möglichst viel Energie dann bereitzustellen, wenn der Betrieb sie selbst verbrauchen kann. Das breitere Erzeugungsprofil aus Dach und Fassade deckt mehr der industriellen Last direkt – der Speicher puffert den Rest, das.os stimmt alles aufeinander ab.

01LastprofilEchte 15-Minuten-Daten Ihres Standorts als Grundlage.
02SimulationStandortbezogene PV-Simulation für Dach und jede Fassadenausrichtung.
03AuslegungFlächen, Speicher und Steuerung auf das Verbrauchsprofil abgestimmt.
Industrielle LastErzeugung Dach + FassadeDirekt gedeckt
00:0006:0012:0018:0024:00LEISTUNG (RELATIV)NACHT · NETZ / SPEICHERDIREKT GEDECKTSPÄTSCHICHT · SPEICHER

Lastkurve schematisch. Für Ihren Standort ersetzen wir sie durch echte 15-Minuten-Lastdaten und eine standortbezogene PV-Simulation.

Architectural PV Module

Architektur bestimmt die Form. Energie passt sich an.

Neben dem hinterlüfteten Leichtmodul gibt es die Fassade als gebäudeintegriertes Glas-Glas-Element: in RAL-Farben, mit Oberflächen von satiniert bis Holzstruktur, in Sonderformen – und ohne sichtbare Technik. Aktive und inaktive Elemente sehen identisch aus; die Fassade bleibt ein Entwurf, keine Solaranlage.

Bürogebäude mit PV-Brüstungsbändern
RAL 7213 · Steingrau·Satiniert·Eckig
Leistung ≈ 158 W/m²
01 · Farbe (RAL)
RAL 7213 · Steingrau
02 · Oberfläche

super matt · 4+4 mm · Mattes, entspiegeltes Glas – die Fassade wirkt wie Naturstein oder Putz.

03 · Form
  • Keramischer Digitaldruck auf der Glasrückseite – farbstabil über Jahrzehnte
  • Individuell konfigurierbare Modulabmessungen, auch Sonderformen
  • Aktive und inaktive Elemente optisch identisch
  • Leistung je nach Oberfläche rund 90 bis 220 W/m²

Farben und Oberflächen beispielhaft – nur ein Teil des Sortiments. Leistungswerte je Quadratmeter abhängig von Glasvariante, Farbe und Bedruckung.

Der Aufbau

Fünf Schichten. Ein Fassadenelement.

Das Architectural PV Module ist ein Verbundsicherheitsglas mit eingebetteten Hochleistungszellen – gefertigt wie ein Fassadenglas, verlegt wie ein Fassadenglas.

01Sicherheitsglas
02Einkapselung
03Solarzelle
04Einkapselung
05Rückglas
Verbundsicherheitsglas · Explosionsansicht

Montage wie eine vorgehängte Fassade.

Das Montagesystem ist für horizontal verlegte Verbundglas-Module entwickelt. Fassadenbauer und Elektriker arbeiten Hand in Hand – die elektrischen Komponenten liegen in der hinterlüfteten Ebene.

  • Unsichtbare Befestigung in der Fuge – klare, architektonische Optik
  • Werkseitig integrierte Wind- und Tragagraffen für schnelle Montage
  • Einzelmodule jederzeit austauschbar
  • Wartungsfreundlich und statisch sicher
Wirtschaftlichkeit

Fassaden kosten Geld. PV-Fassaden verdienen Geld.

Jede Fassade wird einmal errichtet und über Jahrzehnte instand gehalten. Die PV-Fassade liegt in der Errichtung im Bereich einer vorgehängten Fassade – und ist die einzige, die über die Lebensdauer Strom zurückzahlt.

01

Wärmedämmverbundsystem

EPS / Steinwolle + Putz

Errichtung
180 – 215 €/m²
Lebenszyklus 50 J.
742 – 777 €/m²
Strom 50 J.
0 €
CO₂ 50 J.
0 t

Kurze Nutzungsdauer des Oberputzes, Erneuerung nach 20 Jahren, vollständiger Austausch nach 40 Jahren.

02

Vorgehängte hinterlüftete Fassade

Steinwolle + Faserzement / Alu / Keramik / Stein

Errichtung
400 – 750 €/m²
Lebenszyklus 50 J.
533 – 883 €/m²
Strom 50 J.
0 €
CO₂ 50 J.
0 t

Lange Nutzungsdauer, manuelle Reinigung.

03

Hinterlüftete PV-Fassade

Steinwolle + Architectural PV Module in Steinoptik

Errichtung
695 €/m²
Lebenszyklus 50 J.
828 €/m²
Strom 50 J.
0,00 Mio €
CO₂ 50 J.
0 t

Lange Nutzungsdauer, manuelle Reinigung – und rund 194 W/m² Erzeugung.

Errichtungs- und Lebenszykluskosten (50 Jahre) nach der LZK-Studie „Lebenszykluskosten von Fassaden“ der Donau-Universität Krems (2015). Stromwert über 50 Jahre nominal bei einem Startpreis von 0,27 €/kWh netto und 2 % Steigerung p.a. – Rechenbeispiel, kein Angebot.

Rechenbeispiel

Vom „Stranded Asset“ zum „Green Prime Asset“.

Wohn- und Geschäftshaus mit 4.200 m² Bruttogeschossfläche: Energiefassade mit 1.347 m² (267 kWp) und Dach-PV mit 378 m² (87 kWp), dazu 552 kWh Speicher und Wärmepuffer – gegenüber einer vergleichbaren Fassade ohne PV.

0kWp
Energiehülle gesamt
0%
Autarkie
0MWh
Stromvorteil pro Jahr
0t CO₂
Einsparung pro Jahr
Stranded AssetVergleichbare Fassade ohne PV225 €/m² BGF
  • 0 % Autarkie
  • 0 kWh Energieproduktion
  • 0 t CO₂-Einsparung
  • ESG-Rating unter Druck, sinkende Bewertung
Green Prime AssetEnergiehülle mit PV, Speicher und das.os298 €/m² BGF
  • rund 70 % Autarkie
  • 222.000 kWh Stromvorteil pro Jahr
  • −45 t CO₂ pro Jahr
  • rund 60.000 € Stromkosten pro Jahr gespart

Autarkiegrade auf Basis einer PV-Simulation; Stromvorteil über 30 Jahre nominal bei 0,27 €/kWh netto und 2 % Steigerung p.a. Werte des Beispielprojekts – Ihr Gebäude rechnen wir individuell.

Warum PV-Fassade statt WDVS

WDVS sind Baukosten. PV-Fassaden sind Baukosten plus Stromertrag.

01

Schneller in der Sanierung

Kürzere Bauzeit als ein Wärmedämmverbundsystem, Umsetzung im laufenden Betrieb, kaum Beeinträchtigung der Mieter, keine Putz- und Trocknungszeiten.

02

Technische Integration

Die hinterlüftete Ebene ist der Installationsraum: einfache Leitungsführung bis aufs Dach, saubere Integration von Speicher und Technik, keine nachträglichen Durchbrüche.

03

Langfristig und robust

Keine Algen- oder Putzproblematik, keine EPS-Risiken, serviceärmer über Jahrzehnte – ein System mit 50-Jahres-Perspektive.

04

Design und Positionierung

Architektur statt Standardlösung: individuelle Oberflächen und Steinoptik, klare Abhebung vom Markt, das Gebäude wird zum strategischen Asset.

05

ESG und Marktwert

ESG-konform statt Sanierungsrisiko, „Green Premium“ bei Mieten, attraktiv für Fonds und Finanzierung, nachhaltige Wertsteigerung.

In fünf Schritten zur Energiefassade

Ein Ansprechpartner. Volle Verantwortung.

Von der Energie- und Gebäudeanalyse bis zur Betreuung im Betrieb: Planung, Produktion, Montage, Übergabe und Service aus einer Hand – Preisindikation innerhalb von 24 Stunden.

01/ 05 Schritte
  1. 01

    Planung

    Schritt 01

    Energie- und Gebäudeanalyse, Systemdesign und Dimensionierung, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung, Einreich- und Ausführungsplanung, Projektfahrplan.

  2. 02

    Produktion

    Schritt 02

    Industrielle Fertigung der Glaselemente, individuelle Projektkonfiguration, Qualitätskontrolle und Zertifizierung, montagefertige Systemintegration.

  3. 03

    Montage

    Schritt 03

    Zertifizierte Fassaden- und Elektromonteure, witterungsunabhängige Systeminstallation, Gebäudehülle inklusive Dämmung und Unterkonstruktion, elektrische Anbindung mit Wechselrichter, Speicher und das.os.

  4. 04

    Übergabe

    Schritt 04

    Qualitätsgeprüfte Übergabe an Betrieb und das.care, Start der Eigenstromproduktion, ESG-Konformität und Gebäudezertifizierung, messbare Wertsteigerung.

  5. 05

    Service

    Schritt 05

    Monitoring und Alerts rund um die Uhr, Reinigung, jährliche Inspektion von Fassade und Elektrik, Energiemanagement-Optimierung, Reporting für die Hausverwaltung.

Referenzen das.core

Fassaden, die bereits Energie erzeugen.

Gebäude, deren Hülle nicht mehr nur schützt, sondern produziert – im Bestand wie im Neubau.

Alle Referenzen
Das D-A-S Energiesystem

Wir bauen Ihr Kraftwerk – auf Dach und Fassade.

Das D-A-S Energiesystem verbindet Dach, Fassade, Speicher, Verbraucher und Energiebezug zu einem abgestimmten Gesamtsystem. Jeder Baustein kennt die anderen.

Gebäude mit PV-Leichtmodulen auf Dach und Fassade
1Erzeugen
Dach + Fassade

PV-Leichtmodule auf beiden Flächen – mit zwei sich ergänzenden Erzeugungsprofilen.

Industriespeicher am Gewerbestandort
2Speichern
Industriespeicher

261 / 289 kWh – puffert Überschuss, kappt Spitzen, verschiebt Erzeugung in die Schicht.

Ladeinfrastruktur am Gebäude
3Nutzen
Verbraucher

Produktion, Ladeinfrastruktur und Gebäudetechnik – ins Lastmanagement eingebunden.

das.os Monitoring
4Steuern
das.os

Orchestriert Erzeugung, Speicher, Verbraucher und Netzbezug – und macht alles messbar.

Potenzialanalyse

Wie viel Energie steckt in Ihrer Gebäudehülle?

Senden Sie uns die Eckdaten Ihres Gebäudes. Wir prüfen Dach- und Fassadenflächen, Ausrichtung und Lastprofil und sagen Ihnen, welches Erzeugungsprofil technisch sinnvoll ist.

Schritt 01 · Gebäude1 / 3
01

Welche Gebäudehülle soll Energie liefern?

Gebäudetyp, Fassadenfläche und Ausrichtung genügen für eine erste Einschätzung.

Häufige Fragen

Was Sie über Fassaden-PV wissen sollten.

Nein – und das behaupten wir auch nicht. Der konkrete Ertrag hängt von Standort, Himmelsrichtung, Neigung, Verschattung, Modultechnik und Wetter ab. Der belastbare Vorteil der Fassade ist die zusätzliche nutzbare Fläche und das andere zeitliche Erzeugungsprofil: ein stärkerer relativer Beitrag bei tiefem Sonnenstand und, je nach Orientierung, zusätzliche Erzeugung am Morgen oder am späten Nachmittag.

Kontakt

Persönliche Beratung

+43 2622 35001office@daskraftwerk.biz
Fassaden-PV

Wir prüfen Dach- und Fassadenflächen, simulieren das Erzeugungsprofil Ihres Standorts und planen Hülle, Speicher und Steuerung als ein System.